あらすじ
Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfugbaren Wikipedia-Enzyklopadie. Seiten: 35. Kapitel: Al-Aqsa-Moschee, Komturei Tempelhof, Dorfkirche Tempelhof, Montfort, Temple Church, Inner Temple, Convento de Cristo, Chateau Pelerin, Middle Temple, Burg Beaufort, Templerkapelle, Moritzbrunn, Castello della Magione, Cafarlet, Kloster Altmuhlmunster, Baghras, Merle, Hof Iben, Burg von Ponferrada, Komturhof Utterode, Safita, Maldouin, Caco, Unsere Liebe Frau von Tortosa, Liste von Templerburgen, Gastria, Torre de Quintela, Le Destroit. Auszug: Die Komturei Tempelhof war eine Kommende des Templerordens auf dem Teltow im sudlichen Vorfeld Berlins, bei dessen Grundung sie eine wichtige Rolle spielte. Sie wurde um 1200 gegrundet und umfasste die Dorfer Tempelhof, Mariendorf und Marienfelde sowie einen Hof im spateren Rixdorf und ein Vorwerk in Treptow. Mittelpunkt dieser Kommende war der burgartige Komturhof in Tempelhof, in dessen Mitte die Komtureikirche stand, die zugleich als Dorfkirche diente und bis heute als Dorfkirche Tempelhof trotz starker Kriegsbeschadigungen erhalten geblieben ist. Nach der Auflosung des Templerordens 1312 wurde die Komturei Tempelhof 1318 den Johannitern ubertragen, die die Besitzrechte 1435 an die Stadte Berlin-Colln verkauften, aber die Lehnshoheit behielten. Erst nach der Sakularisierung der Orden durch das Oktoberedikt von 1810 geriet der Besitzkomplex in uneingeschrankt privaten Grundbesitz. Das Hauptgebaude des 1598 in ein Rittergut umgewandelten Komturhofs diente nach 1863 bis zum Abriss um 1890 als Ortsamtsgebaude von Tempelhof. Bis 1312 zahlte die Komturei Tempelhof zur Templer-Ordensprovinz Alemania et Slauia (geleitet von einem Ordensprazeptor), danach zur Johanniter-Ballei Brandenburg, die innerhalb ihrer Ordensprovinz aufgrund relativ hoher Selbststandigkeit einen Sonderstatus innehatte. Im Rahmen des hochmittelalterlichen Landesausbaus der Deutschen Ostsiedlung wurde dem...