あらすじ
Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfugbaren Wikipedia-Enzyklopadie. Seiten: 33. Kapitel: Slawische Gottheit, Perchten, Baba Jaga, Pan Twardowski, Perchta, Kikimora, Mittagsfrau, Vaterchen Frost, Svantovit, Svaro i, Drekavac, Katzenveit, Snegurotschka, Triglaw, Feuervogel, Slawischer Drache, Schrat, Tscherwona Ruta, Wawel-Drache, Bajun, Koschtschei, Ilja Muromez, Perun, Hennil, Vila, Mokosch, Sirin, Czorneboh, Veles, Dobrynja Nikititsch, Russalken, Chors, Rugievit, Alkonost, Lada, Iwan Zarewitsch, Aljoscha Popowitsch, Stribog, Jarovit, Svarog, Simargl, Zorya, Bieleboh, Lel, Dwojeduschnik, Sonda Vidakovi . Auszug: Perchten sind im alpenlandischen Brauchtum vorkommende Gestalten, die vor allem im Dezember und Januar auftreten. Ihr Name leitet sich vermutlich von der Sagengestalt der Perchta ab. Eine andere Theorie zur Namensgebung geht davon aus, dass sich der Begriff von Epiphanias, dem Dreikonigsfest am 6. Januar, ableitet. Die Perchten verkorpern allgemein zwei Gruppen, die guten" Schonperchten, und die bosen" Schiechperchten (obdt. schiech, ausgesprochen schiach, betont auf i: hasslich, schlimm, bose). Wichtiges Utensil der Perchten ist die Glocke, mit der nach popularer Deutung der Winter - bzw. die bosen Geister des Winters - ausgetrieben werden soll (Winteraustreiben, bzw. Austreiben des alten Jahres). Der Besuch von Perchten wird bisweilen im Volksmund als glucksbringendes Omen hochgehalten. Inwieweit das Perchtenlaufen wirklich auf heidnische Brauche zuruckgeht, ist umstritten. Eine Ubertragung des Namens Perchta auf Damonen und Geister findet man erstmals im 16. Jahrhundert. Deren wildes Treiben wurde in den folgenden Jahrhunderten im Zuge der Gegenreformation allerdings zunehmend als unchristlicher Aberglaube abgetan und es gab Anstrengungen seitens der katholischen Kirche dieses Brauchtum zu unterbinden. Eine Renaissance erlebten die Perchtenkulte erst wieder mit der Sakularisation...