Ein Thüringen Krimi Tanz der Teufel
MartinVonAuen
あらすじ
Erfurt, lauer Sommerabend. Im prächtigen Großen Saal des Stadtgartens steht Günter Hermann auf der Bühne - ein Mann mit scharfem Blick und einem Buch in der Hand, das wie eine Waffe wirkt. "Der Zwang zu Satan" ist sein Manifest: eine schonungslose Abrechnung mit dem Islam, die Allah als getarnten Teufel entlarven will. Die Worte hallen durch den Saal, treffen auf Applaus und Buhrufe, auf gläubige Christen und wütende Demonstranten. Dann fällt der Schuss. Ein einziger Knall reißt die Welt entzwei. Hermann sackt zusammen, Blut breitet sich auf dem Parkett aus. Panik bricht los, Menschen stürmen die Ausgänge, Blaulichter flackern durch die hohen Bogenfenster. Die Mordkommission Erfurt rückt an: Hauptkommissar Werner Büchner, der bullige Bayer mit dem großen Herzen; René Stahl, der raubeinige Berliner; der junge Matthias Böhme, der Psychologe Justus Henning und die toughe Pathologin Sasha Woblevsky. Was als Lesung begann, wird zur Jagd auf einen unsichtbaren Schützen - einen Mann mit Narbe über der Braue, getrieben von Rache, Glauben und Verzweiflung. Ein Netzwerk aus Routine, Fanatismus und Verrat spannt sich von Erfurt bis Frankfurt. Und während Hermann um sein Leben kämpft, tickt die Uhr: 48 Stunden, um den Täter zu stoppen - bevor er ein zweites Mal zuschlägt. Ein atemloser Thriller über Worte, die töten können, über Brüder, die gemeinsam fallen, und über die Frage: Wie weit geht man für den Glauben - und wie weit für die Wahrheit? "Der Zwang zu Satan" - wenn Worte zur Waffe werden.